Fachbeitrag

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Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress

13. April 2018 | Hamburg & der Norden (Nr. 5)

Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress

Angebot für nachhaltigkeitsorientierte Anleger

Das Thema Nachhaltigkeit bewegt unsere Gesellschaft. Dies zeigt sich auch bei der Kapitalanlage: Neben den klassischen Kriterien Rentabilität, Sicherheit und Liquidität gewinnen Nachhaltigkeitsaspekte an Bedeutung. Dieser Entwicklung möchten wir als Hamburger Sparkasse mit dem Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress Rechnung tragen. Seit dem 3. April 2017 ergänzt er die Haspa-eigene Produktpalette und ermöglicht die Anlage in Unternehmen, die sich durch besondere Nachhaltigkeitsfortschritte auszeichnen. Der Fonds wurde zusammen mit der Deka aufgelegt und steht Stiftungen sowie allen weiteren Anlegern offen.

Fortschritt steht im Fokus

Der Hamburger Nachhaltigkeitsfonds ist der erste Aktienfonds am Markt, der dem Best-in-Progress-Ansatz folgt. Dabei werden solche Unternehmen für die Anlage ausgewählt, die in der jüngeren Vergangenheit ihr Nachhaltigkeitsprofil am stärksten verbessert haben. Entscheidend ist somit weniger das bereits erreichte Nachhaltigkeitsniveau als vielmehr das Ausmaß des Fortschritts in die „richtige Richtung“. Dieser zeigt sich beispielsweise durch die Verbesserung der Energieeffi zienz, die Umsetzung sicherheits- und gesundheitsfördernder Maßnahmen oder eine verstärkte Korruptionsbekämpfung. Ein Mindestniveau an Nachhaltigkeit ist jedoch ebenfalls Voraussetzung dafür, dass ein Unternehmen für die Fondsanlage in Frage kommt.

Nutzung externer Expertise

Beim Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress arbeiten wir als Haspa mit externen Partnern aus der Nachhaltigkeitsbranche zusammen. Vom Institut für nachhaltige Kapitalanlagen (NKI) unter der Leitung von Rolf D. Häßler stammt der Best-in-Progress-Ansatz. „Interessant ist der Ansatz deswegen, weil die Best-in-Progress-Unternehmen, die bei ihren Nachhaltigkeitsbemühungen am schnellsten vorankommen, tendenziell auch wirtschaftlich auf Erfolgskurs sein dürften“, erwartet Rolf D. Häßler. Die imug Beratungsgesellschaft aus Hannover als weiterer Partner bewertet in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Ratingagentur Vigeo Eiris die Nachhaltigkeitsprofile und -fortschritte der Unternehmen, die für den Fonds in Betracht kommen.

Umsetzung durch Haspa Portfoliomanagement

Der Fonds investiert ausschließlich in Aktien von Unternehmen, die im Stoxx 600 gelistet sind. Daraus werden rund 100 „Best-in-Progress Champions“ selektiert: Diese müssen nicht nur einen deutlichen Nachhaltigkeitsfortschritt aufweisen, sondern zusätzlich bestimmten Ausschlusskriterien genügen. Nicht ins Portfolio aufgenommen werden beispielsweise Unternehmen, die in der Produktion von Rüstungsgütern, Atomenergie oder der Gewinnung fossiler Brennstoffe tätig sind. Aus den 100 „BIP Champions“ selektieren wir im Haspa Portfoliomanagement 30 bis 35 aussichtsreiche Unternehmen für die Fondsanlage. Zusätzlich geprüft werden die Unternehmen im Hinblick auf ihre wirtschaftlichen und finanziellen Perspektiven. Nur wenn auch dieser klassische Blick auf die fundamentalen Unternehmenskennzahlen eine vergleichsweise attraktive Kursentwicklung erwarten lässt, wird investiert. Zudem beobachten wir makroökonomische und politische Veränderungen, denn diese können den zukünftigen Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen. Risikoaspekte wie die Streuung nach Branchen und Ländern werden bei der Portfoliozusammenstellung durch die Haspa ebenfalls berücksichtigt. Mit Wertschwankungen hat der Anleger wie bei jedem Aktienfonds dennoch zu rechnen und auch Verluste sind trotz sorgfältiger Titelauswahl möglich. Wir sind überzeugt, dass der Anleger mit dem Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress sein Engagement für Nachhaltigkeit mit der Chance auf Rendite vereinbaren kann. Denn der Best-in-Progress-Ansatz macht den Nachhaltigkeitsfortschritt investierbar und gerade der Fortschritt wird erfahrungsgemäß von der Börse honoriert. Den Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress bieten wir privaten und institutionellen Anlegern in zwei Tranchen an (Tranche P: WKN DK0EF6, Tranche I: WKN DK0EF7). 

Hamburger Stiftungsfonds


Die Haspa als Dienstleisterin für Stiftungen

Das Stiftungswesen in Deutschland floriert. Dieses Engagement Privater bereichert unsere Gesellschaft und schließt manche Lücke. Der großen Stiftungstradition Hamburgs verdankt die Hamburger Sparkasse (Haspa) mit ihrer 190-jährigen Geschichte ihre Expertise rund um das Thema „Stiften“. Entsprechend der zunehmenden Nachfrage der Kunden haben wir im Haspa Private Banking über Jahre ein umfassendes Leistungsangebot für Stiftungen aufgebaut. Inzwischen betreuen wir hier mehr als 600 Stiftungen verschiedenster Größenordnung und Zielsetzung.

Der Stiftungsfonds made in Hamburg

Selbstverständlich unterstützen wir Stiftungen auch bei der Beantwortung der Frage, wie das Vermögen angelegt werden sollte, damit der Stiftungszweck dauernd und nachhaltig erfüllt werden kann. Neben einer individuellen Vermögensverwaltung erfreut sich dazu der Hamburger Stiftungsfonds großen Interesses – nicht nur bei Haspa-Kunden. Ende 2009 von der Haspa aufgelegt, ist der Fonds inzwischen auf ein Volumen von 500 Mio. Euro angewachsen.

Ausschüttung steht im Vordergrund

Durch den engen Kontakt hinein ins Stiftungswesen sind wir mit den speziellen Fragestellungen, Restriktionen und Bedürfnissen von Stiftungen vertraut. Aus diesem Verständnis heraus steuern wir den Hamburger Stiftungsfonds. So ist Verlässlichkeit bei der Ausschüttung für uns beim Fondsmanagement oberstes Ziel – in dem Bewusstsein, dass Stiftungen ihr Anliegen nur mit kontinuierlich anfallenden, auskömmlichen Erträgen erfüllen können. Seit Bestehen des Hamburger Stiftungsfonds ist es uns gelungen, Jahr für Jahr eine nominal höhere Ausschüttung vorzunehmen – unabhängig von zwischenzeitlichen Marktschwankungen. Auch wenn die Vergangenheit nicht die Zukunft garantiert, sind wir angesichts einer vorausschauenden Ausschüttungspolitik zuversichtlich, die Ausschüttung für das laufende Jahr nominal zumindest konstant halten zu können und rechnen wieder mit einer Ausschüttungsrendite von etwa 2,5 %. Denn die günstige Kapitalmarktentwicklung der letzten Jahre wurde dazu genutzt, Reserven aufzubauen, welche in schwierigeren Zeiten der ausschüttungsfähigen Masse zugutekommen können.

Anlageoptionen im Niedrigzinsumfeld

Die Anlagepolitik für den Hamburger Stiftungsfonds ist auf längere Sicht angelegt und passt damit zu dem langen Zeithorizont der meisten Stiftungen. Ein Teil des Fondsvermögens – bis zu 30 % – wird in Aktien investiert. Im derzeitigen Umfeld, das weiterhin von historisch niedrigen Renditeniveaus geprägt sein dürfte, halten wir Aktienanlagen gerade auch aus Stiftungssicht für unverzichtbar – trotz der Kursschwankungen, die bei dieser Anlageklasse auch heftiger ausfallen können. Denn als Anteile an Sachwerten tragen Aktien dazu bei, das Stiftungskapital real zu erhalten. Und die Unternehmensdividenden dienen zur Erwirtschaftung laufender Erträge, die wiederum der Ausschüttung zugutekommen. Schwerpunktmäßig setzen wir auf Unternehmen mit etablierten Geschäftsmodellen, die nachhaltig in der Lage sind, attraktive Dividenden zu zahlen.

Der Anlageschwerpunkt des Hamburger Stiftungsfonds liegt bei Anleihen. Hier empfiehlt es sich in Anbetracht des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes, die „Anleiheklassiker“ durch weitere Anlageformen zu ergänzen. Als Beimschung halten wir wegen ihres Renditevorteils u. a. Fremdwährungsanleihen für attraktiv; diese weisen allerdings auch ein Wechselrisiko auf. In den erfahrungsgemäß immer wiederkehrenden Phasen politischer Spannungen innerhalb der Eurozone können Fremdwährungen darüber hinaus der Risikostreuung dienen. Chancen auf eine attraktive Wertentwicklung bieten sich auch bei Anleihen ausgewählter Unternehmen mittlerer Bonität; hier ist das Emittentenrisiko im Blick zu behalten. Stiftungen, aber auch sonstigen Anlegern, die dem Managementstil eines eher konservativen Investors in hanseatischer Tradition zugeneigt sind, bietet der Hamburger Stiftungsfonds Anlagemöglichkeiten für verschiedene Vermögensgrößen (Tranche P: WKN A0XCK4, Tranche I: WKN A0YCK3).

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