Nachdem der Stiftungsführer Hamburg & der Norden ’16 hoffentlich viele Hanseaten für die Stiftungswelt vor der eigenen Haustür begeistern konnte, möchten wir nun interessierte Personen mit Vertretern der Stiftungen zusammenbringen.

Dazu erwartet Sie ein Nachmittag voller wertvoller Informationen und ein gemütlicher Abend zum Netzwerken und Kontakte knüpfen (mehr zur Veranstaltungreihe Stiftungforum).

Eingeladen sind alle Menschen, die das Interesse eint, die regionale Stiftungswelt zu unterstützen. Und auch Partner, ob Stiftungen oder Unternehmen, sind als Sponsoren und Unterstützer der Veranstaltung herzlich willkommen, um hier aktiv auf sich aufmerksam zu machen.

Hotelempfehlung Michaelis HofHotelempfehlung Michaelis Hof (im selben Gebäude):
Hier finden Sie die Anreisebeschreibung zum Hotel Michaelis Hof.

 

Marina Belkin Ihre Ansprechpartnerin:

Marina Belkin
E-Mail: belkin@stiftungsfuehrer.de
Tel.: +49 611 88 00 84 80


Eröffnung:

  • Dr. Stephan Loos (Direktor der Katholischen Akademie Hamburg)
  • Michael Stich (Stifter und Unternehmer)
  • Ian K. Karan (Stifter, Unternehmer und Mäzen)

Workshops A (15:00 – 15:45 Uhr):

A1: Kapitalanlage im Niedrigzinsumfeld:
Wie können Stiftungen jetzt rentabel und langfristig werterhaltend investieren?
– Dr. Christian Funke, Source For Alpha –
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Viele Stiftungen sorgen sich um ihre Kapitalanlagen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld kämpfen sie mit deutlich sinkenden Einkünften aus ihrem Stiftungsvermögen und stehen daher vor der Herausforderung, ihre Stiftungszwecke weiterhin ausreichend finanzieren zu können. Angesichts dieser prekären Lage rät der Bundesverband Deutscher Stiftungen dazu, das Kapital verstärkt in renditeträchtigere Anlageformen wie Aktien zu investieren. Stiftungen befinden sich somit in einem Dilemma: Um ihre Stiftungsziele zu erreichen, benötigen sie mehr Rendite als die klassischen risikoarmen Anlageprodukte derzeit erzielen können. Deutliche Umschichtungen in renditeträchtigere Anlageformen wie z.B. klassische Aktieninvestments könnten jedoch ein Risiko für den Erhalt des Stiftungskapitals darstellen. Der Workshop wird Lösungen aufzeigen, welche alternativen Anlagemöglichkeiten Stiftungen im aktuellen Niedrigzinsumfeld haben.

A2: Kapitalanlagen in Immobilien – eine sinnvolle Alternative?
– Ursula Augsten, Baker Tilly Roelfs
 –
– Dr. Daniel Lehmann, Baker Tilly Roelfs –

Mehr Information zu Workshop A2

Die Vorstände von Stiftungen stehen vor schwierigen Entscheidungen. Wo kann das vorhandene Kapital investiert werden, um die finanzielle Ausstattung für die Verfolgung des Stiftungszwecks sicherzustellen? Neben den Renditeaspekten ist dabei eine Vielzahl rechtlicher und steuerlicher Fragestellungen zu beachten. Eine echte Alternative zu herkömmlichen Kapitalanlagen können Investitionen in Immobilien sein. Diese gelten im Vergleich zu anderen Anlageformen als wenig risikoreich und passen damit sehr viel besser in den Grundsatz der Kapitalerhaltung. Immobilien versprechen vor allem stetige Einnahmen und eine hohe Wertstabilität, auch in unsichereren Zeiten. Zudem können Sie auch für die eigene Zweckumsetzung nützlich sein und dienen somit der Zweckerfüllung. Das Stiftungsrecht hält jedoch eine Vielzahl rechtlicher und steuerlicher Fallstricke bereit, die eine umfassende und gezielte Vorbereitung einer Immobilieninvestition für Stiftungen unerlässlich machen: Welche Haftungsrisiken gibt es für den Stiftungsvorstand? Welche Investitionsmöglichkeiten sind sinnvoll – Direktinvestments oder strukturierte Produkte? Hinzu kommen steuerliche Aspekte, da diese die Rentabilität des Investments auch im Zusammenspiel mit dem Gesamterfolg der Stiftung nachhaltig beeinflussen können. Unser Workshop zeigt wesentliche Aspekte zu rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen für Stiftungen rund um die Immobilieninvestition auf und gibt Antworten auf die wichtigsten Fragestellungen.

A3: Q8 – Quartiere bewegen. Neue Lösungen für soziale Fragen
– Karen Haubenreisser, Evangelische Stiftung Alsterdorf 
– Kirsten Wagner, NORDMETALL-Stiftung 
Mehr Information zu Workshop A3

Wie können Menschen mit Unterstützungsbedarf wegen Alter, Krankheit oder Behinderung gut in ihrem Quartier leben und sich versorgen? Wie können die im Quartier vorhandenen Ressourcen dafür sinnvoll genutzt werden?
Q8 stellt professionelle ManagerInnen für das Soziale (Intermediäre) bereit, die soziale Prozesse im Quartier initiieren und begleiten. Dabei befördert es Win-Win-Situationen im Zusammenwirken von Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Ökonomie. Q8 ist eine Initiative der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Partnerschaft mit der NORDMETALL-Stiftung. Auf beiden Seiten fördert die Partnerschaft Innovationsgeist und forschendes Ausprobieren. Ein reger Austausch von Wissen stärkt die Kompetenzen und bewirkt konkrete Ergebnisse vor Ort, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Hilfe zur Selbsthilfe im Quartier fördern.
Die Stiftungen stellen Idee, Ansatz und Beispiele von Q8 vor und berichten über ihre eigenen Lernerfahrungen.

Workshops B (16:15 – 17:00 Uhr):

B1: Kapitalanlage für Stiftungen: aktuelle Herausforderungen und Lösungen
– Klaus-Dieter Erdmann, funds excellence –
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Fünf Jahre Niedrigzinsumfeld dürften Stiftungen die Augen geöffnet haben: Allein mit Anleihen ist die Kapitalanlage nur noch schwerlich zu gestalten. Doch woher Orientierung nehmen? Auf dem „Stiftungsforum Hamburg & der Norden ’17“ veranstaltet die funds excellence deswegen die Podiumsdiskussion „Kapitalanlage für Stiftungen“. Vier Vermögensverwalter diskutieren aktuelle Trends und beleuchten, was davon für Stiftungen brauchbar ist.

  • Bernhard Matthes (Bank für Kirche und Caritas eG)
  • Klaus Naeve (BERENBERG Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG)
  • Hauke Hess (Veritas Investment GmbH mit Geschäftsführer Portfoliomanagement)
  • Sigrid Zecha (Managing Director und Leiterin Multi Asset Class Solutions (MACS) bei Credit Suisse Deutschland AG)

B2: Die Treuhandstiftung – eine etablierte Stiftungsform in der Stiftungslandschaft
– Marcus Buschka, Haspa Hamburg Stiftung –
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Die Treuhandstiftung ist mittlerweile in der deutschen Stiftungslandschaft als Organisationsform bei der Stiftungserrichtung fest verankert. Sie ermöglicht es dem Stifter, einfach, unkompliziert und mit einem geringen Zeit- und Verwaltungsaufwand, das von ihm geplante, gemeinnützige Wirken nachhaltig zu ermöglichen.
Im Workshop sollen neben der Treuhandlösung auch weitere alternative Wege des guten Tuns aufgezeigt und das Für und Wider diskutiert werden.

B3: Praxis-Workshop: Förderung über die Deutsche Fernsehlotterie
– Ulrich Meyerratken, Deutsche Fernsehlotterie / Stiftung Deutsches Hilfswerk –
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Fallbeispiele und Praxis-Tipps zeigen die vielfältigen Möglichkeiten, Projektförderung über die Fernsehlotterie und das Deutsche Hilfswerk zu erhalten.
50 Jahre Tandem für den guten Zweck – das feiern die Deutsche Fernsehlotterie und die Stiftung Deutsches Hilfswerk in diesem Jahr. Über 1,8 Milliarden Euro für mehr als 8.000 Projekte konnten in der Geschichte der Fernsehlotterie bereits unterstützt werden. So ist die Fernsehlotterie zusammen mit ihrer Stiftung eine wichtige Stütze des Gemeinwohls in Deutschland geworden und stärkt das solidarische Miteinander im Land. Im Fokus der Stiftungsarbeit steht die Förderung karitativer und sozialer Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien, für Senioren, kranke Menschen und Menschen mit Behinderung. Im Rahmen des Workshops gehen wir auf die Vielfalt in der Förderung des Tandems ein und erklären anhand von Praxisbeispielen die Möglichkeiten der Förderung. Wir erläutern das Antragswesen und geben hilfreiche Tipps für die Antragsstellung.
Mehr Infos unter www.fernsehlotterie.de

Podiumsdiskussion:

Neue Leute finden, bestehende Werte binden

„Wie schaffe und erhalte ich als Stiftung die notwendigen Ressourcen, um auch morgen noch gemeinnützig handlungsfähig zu sein“

Moderation: Lars Haider (Chefredakteur Hamburger Abendblatt)

Teilnehmende:


Als PartnerStiftung  beteiligt:

ALS UnterstützerSTIFTUNG  BETEILIGT:

Beteiligte unternehmen:
„PARTNER“:
„SPonSOREN“:
„UNTERSTÜTZER“