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​​7. Operngala Bonn: Spahn und Yogeshwar in guter Sache vereint​

Montag, 30. April 2018

Bonn, 29. April 2018. Großartige Musik und großartige Stimmen, Wissenschaft und Leidenschaft – damit begeisterte die 7. Operngala Bonn am Samstagabend das Publikum im ausverkauften Bonner Opernhaus. Neben dem Schirmherrn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB waren Gäste aus Bonner und bundesweiter Kultur, Wirtschaft und Politik anwesend, wie der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen, Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Bonner NRW-Landtagsabgeordneten Christos Katzidis MdL und Franziska Müller-Rech MdL, Eckart von Hirschhausen, Thomas Kremer, Vorstand der Deutschen Telekom sowie die Präsidentin des Festausschusses des Bonner Karnevals Marlies Stockhorst.

Künstlerisch und gesellschaftlich war die 7. Operngala Bonn erneut ein großer Erfolg. Mit 230.000 Euro Reinerlös war die Veranstaltung noch erfolgreicher als die letztjährige. Das an künstlerischen Höhepunkten reiche Programm begeisterte – auch mit einigen Überraschungen – das Publikum.      

Aufklären, vorbeugen und helfen lautet das Leitmotiv der Operngala Bonn, initiiert durch Arndt und Helmut Andreas Hartwig. Denn HIV/AIDS sind immer noch nicht heilbar; nach wie vor infizieren sich zu viele Menschen. Gleichzeitig gilt es Diskriminierung abzubauen und betroffenen Menschen zu helfen. Diese Fragen thematisierten die Initiatoren in ihrer Begrüßung im ausverkauften Bonner Opernhaus. Reinhold Schulte, Stiftungsratsvorsitzender der Deutschen AIDS-Stiftung, dankte den Initiatoren sowie allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz für Menschen mit HIV/AIDS und betonte die große Bedeutung der Operngala Bonn für die Deutsche AIDS-Stiftung.     

Ranga Yogeshwar, der wohl bekannteste und beliebteste Wissenschaftsmoderator in Deutschland stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass er sich auch bestens mit klassischer Musik auskennt. Seine ganz besonders scharfsinnigen Moderationen würzte der Opernfreund und –kenner auch mit einigen Anekdoten aus der Opernwelt. Yogeshwar wurde zudem politisch und verglich die Geschichten hinter den Opern mit der heutigen Gesellschaft. Mit Schirmherrn Jens Spahn, Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen AIDS-Stiftung, lieferte er sich einen informativen Wortwechsel. Besonders in zwei Punkten waren sie sich einig – der Wichtigkeit des Engagements für Menschen mit HIV/AIDS und der Bedeutung des Themas.  

Mit 230.000 Euro Reinerlös hilft die Operngala Bonn dort, wo es am nötigsten ist

Der Erlös der 7. Operngala Bonn von 230.000 Euro fließt in die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung mit Sitz in Bonn: - Die Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung über HIV/AIDS. 

- Die Fortführung einer Plattform deutscher HIV-Impfstoffforschung über das Universitätsklinikum Essen. 
- Die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV im DREAM-Programm in Mosambik. 
- Ein HIV-Präventionsprojekt auf Vorschlag von Uschi und Ranga Yogeshwar. 
- Die konkrete Hilfe für Menschen mit HIV/AIDS in Not in der Region. 
- Ein in Planung befindliches Informationsprojekt für Geflüchtete in Bonn zu HIV/AIDS und Zugänge zu entsprechenden Gesundheitsvorsorgeinstitutionen.

Seit der ersten Operngala Bonn im Jahr 2012 sind damit insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung zusammengekommen. 

Von den großen Bühnen nach Bonn – begeisternde Künstlerinnen und Künstler  

Internationale Opernstars, die in den großen Opernhäusern der Welt auftreten, waren nach Bonn gekommen, um ohne Gage für die Deutsche AIDS-Stiftung zu singen: die Sopranistinnen Elena Bezgodkova, Heather Engebretson und Kristina Mkhitaryan, die Mezzosopranistinnen Anna Bonitatibus und Aude Extremo, der Bariton Kartal Karagedik sowie die Tenöre Ivan Magrì und Alessandro Scotto Di Luzio. Sie entführten das Publikum in die Welt der großen Opern, begleitet vom Beethoven Orchester Bonn unter Leitung von Generalmusikdirektor Dirk Kaftan. Außerdem begeisterten der Solo-Trompeter Tamás Pálfalvi sowie Renata und Valentin Lusin. Das aus der RTL-Show „Let’s Dance“ bekannte Profi-Tanzpaar faszinierte mit der leidenschaftlichen Performance zu Charles Gounods Faustwalzer. Das Finale bildete der Opernchor des Theater Bonn unter Leitung von Chordirektor Marco Medved mit „O Fortuna“ aus der Oper Carmina Burana.

Das von Alard von Rohr zusammengestellte Programm beinhaltete Werke großer Meister wie Wolfgang Amadé Mozart, Gioachino Rossini und Giuseppe Verdi.

Ein weiterer Hauptakteur auf der Bühne war die Bundesstadt selbst: Die beiden Nachwuchsfilmer Niclas Siebert und David Sridharan holten mit ihren Videoprojektionen die Stadt ins Opernhaus und schufen einen stilvollen Rahmen für das musikalische Bühnenprogramm. Gefesselt vom einzigartigen Programm des Abends bedankte sich das Publikum bei allen Künstlerinnen und Künstlern mit langanhaltendem Beifall und stürmischem Applaus.

Wichtige Veranstaltung, ernster Hintergrund  

In unterhaltsamen, aber nicht weniger informativen und ernsthaften Gesprächen auf der Bühne wurde der Hintergrund der Operngala Bonn thematisiert. Die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements wurde von Ranga Yogeshwar und den Initiatoren Arndt und Helmut Andreas Hartwig, dem Bonner Generalintendanten Bernhard Helmich, der Programmdirektorin der Deutschen Welle Gerda Meuer, dem stellvertretenden Vorstandsmitglied des Hauptsponsors Sparkasse KölnBonn und Mitglied des Gala-Kuratoriums Volker Schramm und dem Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn Ashok Sridharan betont. Zudem sprach Yogeshwar, der sich als Wissenschaftler seit den 1980er Jahren auch mit HIV/AIDS befasst, mit Hendrik Streeck, Leiter des Instituts für HIV-Forschung am Universitätsklinikum Essen und Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, über die Immunschwächeerkrankung, die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung und die Erlösverwendung der Operngala Bonn. 

Weitere Informationen

(Quelle: Deutsche AIDS-Stiftung)

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