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Bildungsinitiative der Baden-Württemberg Stiftung begeistert über 700.000 Teilnehmer – Nachhaltigkeit erlebbar gemacht

Donnerstag, 27. September 2018
Das doppelstöckige Expeditionsmobil ist multimediale Ausstellung zur Energiewende, Dialogforum und Kino in einem. © Baden-Württemberg Stiftung

Acht Jahre lang war die mobile Informations- und Bildungsinitiative Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg mit einem Ausstellungsfahrzeug unterwegs, um über Nachhaltigkeit zu informieren und zum Dialog einzuladen. Nun endete die Initiative der Baden-Württemberg Stiftung in Nürtingen – mit einer beeindruckenden Bilanz.

Stuttgart/Nürtingen - Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Doch für viele Menschen bleibt der Begriff abstrakt und alltagsfern. Um das zu ändern, hat die Baden-Württemberg Stiftung im Jahr 2010 die mobile Informations- und Bildungsinitiative Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Acht Jahre später geht die Initiative zu Ende. Letzte Station ist das Hölderlin Gymnasium in Nürtingen. Insgesamt entdeckten mehr als 700.000 Menschen im Expeditionsmobil die Themenwelten Nachhaltigkeit und Energiewende. 
 
„Mit der Expedition N haben wir 2010 als erste Institution den Begriff Nachhaltigkeit für die breite Bevölkerung erlebbar gemacht, insbesondere für Schülerinnen und Schüler“, resümiert Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung, auf einer abschließenden Pressekonferenz. „Wir haben mit der Initiative Impulse gesetzt und praktische Denkanstöße gegeben, damit jeder nachhaltiges Handeln in seinen Alltag integrieren kann. Bildung für nachhaltige Entwicklung soll Spaß machen – und ich denke, das ist uns gut gelungen.“ Auch Dr. Brigitte Dahlbender, Vorsitzende des BUND Baden-Württemberg und Mitglied im Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung, zeigte sich zufrieden: „Nachhaltigkeit geht uns alle an. Deshalb ist es wichtig, dass sich vor allem auch junge Menschen experimentell und spielerisch mit dem Thema auseinandersetzen. Expedition N hat hier wichtige Anstöße zur Bewusstseinsbildung gegeben.“ 
 
Ausgezeichnetes Konzept
Die Zahlen bestätigen diese Einschätzungen: An rund 1.700 Einsatztagen und an mehr als 550 Standorten informierten sich Interessierte in Baden-Württemberg auf 63 Messen, an 77 kommunalen Aktionstagen, auf 111 Großveranstaltungen und an 250 Schulen in der interaktiven Ausstellung über die Zusammenhänge zwischen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende. Mehr als 630.000 Menschen erkundeten an den Tagen der offenen Tür das Expeditionsmobil, mehr als 56.000 machten geführte Ausstellungsrundgänge, rund 25.000 Jugendliche und Erwachsene hörten Vorträge des Teams der Expedition N und über 14.000 Schüler experimentierten im Expeditionsmobil. Die Initiative wurde 2011, 2012 und 2013 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Qualitätssiegel „Werkstatt N“ und 2011 von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgewählter Ort“ ausgezeichnet.
 
Federführend entwickelt wurde das Konzept der Expedition N von Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam, und seinem Kollegen Prof. Dr. Ilan Chabay, Leiter Strategische Forschungsinitiativen und –programme. „Ziel der Expedition N war es, die Energiewende begreif- und erlebbar zu machen. Außerdem wollten wir Energienutzern persönliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen – das hat uns bei der Konzeption der Ausstellung inspiriert“, erklärt Ortwin Renn. „Es freut uns sehr, dass dieser Funke bei so vielen Besuchern gezündet hat.“ 
 
Neue Expedition in den Startlöchern
Kaum ist die Bildungsinitiative zum Thema Nachhaltigkeit vorbei, steht schon die nächste Expedition in den Startlöchern: „Jetzt ist es an der Zeit, dass wir ein neues Thema besetzen“, ergänzt Christoph Dahl. „Daher werden wir das Expeditionsmobil im Herbst 2018 umbauen und ab 2019 mit einem völlig neuen Konzept zum Thema digitale Bildung die Schulen Baden-Württembergs anfahren. Und dann wird im neuen Mobil auch die Verbindung von Nachhaltigkeit und digitalen Themen eine Rolle spielen.“ Das neue Expeditionsmobil startet im neuen Jahr unter dem Namen Expedition D.

(Quelle: Baden-Württemberg Stiftung gGmbH)

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