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Diätische Beeinflussung des Darm-Mikrobioms bei der Parkinson Krankheit

Mittwoch, 19. Juni 2019

Hilde-Ulrichs-Stiftung fördert mit 10.000 Euro Ernährungsstudie des Universitätsklinikums Bonn

Traditionell wird die Parkinson Erkrankung als eine Krankheit des Gehirns betrachtet. In den vergangenen Jahren haben sich allerdings die Anzeichen verdichtet, dass der Verdauungstrakt bereits betroffen sein könnte, noch bevor Störungen in den dopaminergen Nervenzellen des Gehirns auftreten. Tatsächlich finden sich in den Nervenzellen des Darms die gleichen pathologischen Veränderungen wie in denen des Gehirns, sodass inzwischen manche Forscher dem Darm sogar eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der ParkinsonErkrankung zusprechen. Demzufolge könnten Veränderungen im Mikrobiom des Dickdarmes auch einen Einfluss auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems nehmen.

In diesem Rahmenunterstützt die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschungeine Studie des Universitätsklinikums Bonn mit 10.000 Euro. Mit Hilfe dieser Förderung wird untersucht, ob eine mehrwöchige Diät (bestehend aus faser- und ballaststoffreicher Nahrung sowie Einnahme eines Probiotikums) zu Veränderungen im Mikrobiom von Parkinson Patienten führt und somit möglicherweise den Verlauf der Erkrankung beeinflussen könnte.

Neben regelmäßiger Sport-, Bewegungs- und Kreativtherapie könnte mit dem Ergebnis der Studie aufgeführt werden, wie wichtig es ist gerade für Menschen mit Morbus Parkinsonist, sich gesund zu ernähren. Das Studienergebnis wird Anfang 2020 vorliegen.

Florstadt Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung

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60554 Frankfurt am Main

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Tel.: +49 69 67 77 80 21
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