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Mehr als 600 000 Euro für Kinder in Not

Montag, 12. März 2018
Dankeswort: Herausgeber Werner D’Inka mit treuen Spendern, die die Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ unterstützen (Bild: Wolfgang Eilmes)

Mehr als 600 000 Euro für Kinder in Not


Die Arche in der Nordweststadt bekommt einen neuen Jugendraum, das Kinderheim „Our Kids“ Unterstützung für längst fällige Sanierungsarbeiten. Möglich machen das die Leser dieser Zeitung.

Daniel Schröder mag keine leeren Versprechen, keine großspurigen Ankündigungen, und erst recht mag er kein Mitleid. Wenn er über die Arbeit der Arche in der Nordweststadt berichtet, dann zeichnet er ein realistisches Bild. Der stellvertretende Leiter der Ganztagsbetreuung will weder beschönigen noch überdramatisieren. „Ich kann Ihnen keine Erfolge versprechen“, sagte er. Für solche Meldungen seien die jungen Arche-Besucher schon selbst verantwortlich. „Wir können ihnen nur die beste Hilfestellung geben“, sagte er am Dienstagabend auf dem Spendenempfang im Verlagsgebäude dieser Zeitung. Dank der Aktion „F.A.Z.-Leser helfen“ können in diesem Jahr zwei Hilfsprojekte, die sich um benachteiligte Kinder kümmern, unterstützt werden. Herausgeber Werner D’Inka verkündete das vorläufige Spendenergebnis. Beeindruckende 616 418,40 Euro haben F.A.Z.-Leser und Unternehmen in den vergangenen Monaten gespendet.

Von dem Geld, so Daniel Schröder, soll ein eigener Raum für die älteren Arche-Besucher geschaffen werden. Außerdem sei es dank der großzügigen Spende künftig möglich, die Öffnungszeiten zu verlängern. „Die Kinder, die hierherkommen, wachsen zu Jugendlichen heran. Wir wollen ihnen eine Perspektive geben und ihnen zeigen, dass sie die Chance haben, ihr Leben zu gestalten“, sagte Schröder.

Geld für Sanierung des Kinderheims

Überwältigt von der Spende zeigte sich auch Barbara Monheim. Sie gründete das Kinderheim „Our Kids“ in Kiew, in dem bis zu 54 Kinder aus sozial schwachen Familien leben. Seit 2014 nimmt das Heim auch Kinder und Jugendliche aus dem Kriegsgebiet der Ukraine auf. Die Gebäude, in denen die Kinder untergebracht sind, müssen allerdings dringend saniert werden. Für Reparaturen sei in der Vergangenheit kein Geld übrig gewesen, so Monheim. „Die Menschen wollen sehen, dass die Spendengelder genutzt werden, um den Kindern eine zusätzliche Scheibe Schinken aufs Brot zu legen. Aber sie sehen nicht, dass die Gebäude in einem schlechten Zustand sind und es den Kindern beim Essen auf den Kopf tropft“, sagte sie. „Ich hoffe, dass wir durch die Spende Luft bekommen, über neue Dinge nachzudenken.“

Quelle: F.A.Z., Marie Lisa Kehler, aktualisiert 09.03.2018

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