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Stiftung Wohnbrücke Hamburg in sechs Kapiteln: Einführung (1)

Montag, 26. Februar 2018

1. Einführung

Neue gesellschaftliche Herausforderungen brauchen innovative Lösungen. Besonders deutlich wird dies an der starken Zuwanderung von Geflüchteten nach Deutschland in den vergangenen Jahren. Spätestens als im Sommer 2015 die Zahl der Geflüchteten dramatisch in die Höhe schnellte, kamen viele Kommunen schon mit der Erstversorgung kaum hinterher – langfristig wirksame Strukturen für diejenigen zu schaffen, die bleiben, war zunächst nicht im Blickfeld. Dabei entscheidet die frühe gesellschaftliche Integration derjenigen, die einen Aufenthaltsstatus haben, wesentlich nicht nur über deren individuelle Zukunft, sondern mit Sicherheit auch über die sozialen Strukturen und das Miteinander in Deutschland insgesamt. Stiftungen können bei dieser Aufgabe entscheidende Weichen stellen.

Integration ist keine Einbahnstraße, sondern setzt voraus, dass entwurzelte Menschen überhaupt bei uns ankommen können. Eine beispiellose „Willkommenskultur“ etablierte sich. Unzählige Ehrenamtliche engagierten und engagieren sich bis heute, um ihren gesellschaftlichen Beitrag dazu zu leisten, aus dieser Herausforderung eine Chance zu machen. Inzwischen hat sich dieses zivilgesellschaftliche Engagement in vielen Fällen verstetigt und professionalisiert. Strukturen haben sich gebildet, die den Rahmen für Integrationsarbeit geben, in vielen Fällen sind uch Stiftungen entstanden. Als Beispiel hierfür möchten wir Ihnen in weiteren fünf Kapiteln die „Stiftung Wohnbrücke Hamburg“ vorstellen. Diese wurde 2015 als gemeinnützige Treuhandstiftung unter dem Dach der Haspa Hamburg Stiftung gegründet.

(BILD: Logo, Bildrechte: Wohnbrücke, Daniel Müller)

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