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„Wechsel im Vorstand – Dreiköpfiges Frauen-Team übernimmt die Führung“

Donnerstag, 10. Januar 2019
Vlnr: Janine Schnabel, Stephanie Heinze, Susanne Zinecker.

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung hat sich für die Zukunft gerüstet und sich personell verstärkt. Das Tagesgeschäft wird ab sofort von einem dreiköpfigen Vorstands-Team geleitet, das beratend von einem Kuratorium unterstützt wird. Alle Personen sind auch weiterhin ehrenamtlich tätig. Den Vorsitz wird die langjährige Geschäftsführerin der Stiftung, Stephanie Heinze, übernehmen, die selbst an Morbus Parkinson erkrankt ist. Sie wird unterstützt von Janine Schnabel, die bereits seit mehreren Jahren die Stiftung aktiv unterstützt und bisher im Beirat war und von Susanne Zinecker (Stiftungsmanagerin [EBS]).

Dr. Jürgen Weber und Wolfgang Bornemann, die lange Jahre im Vorstand und Beirat der Stiftung tätig waren scheiden krankheitsbedingt Ende des Jahres aus. 

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Institution entwickelt, die sich unabhängig von Patientenverbänden und Pharmaindustrie für die Belange von Menschen mit Morbus Parkinson einsetzt. Sie hat wichtige Impulse zur Verbesserung der Lebensqualität von Parkinson Erkrankten gegeben. 

„Als kleine, private Stiftung ist es wichtig, flexibel zu bleiben und sich personell immer wieder neu auszrurichten. Nur Erkrankte, die in der Stiftung mitarbeiten, wissen, was für Parkinson Erkrankte hilfreich ist, sie sind aber gleichzeitg nicht so belastbar wie Nichterkrankte. Daher freue ich mich, dass es uns auch gelungen ist, weitere Experten für das Kuratorium zu gewinnen. Dies hilft uns, konsequent unsere Stiftungsziele zu verfolgen zum Wohle aller Erkrankten.“ so Stephanie Heinze. Sie weiß, wovon sie spricht, denn seit ihrer Diagnose vor 10 Jahren hat sie viel gelernt und ihr Leben radikal geändert. Ihr ist es wichtig, zu vermitteln, dass Bewegung, Aktivität und kreative Therapien den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. In 2018 pilgerte sie selbst mit einer Freundin 560 km auf dem Jakobsweg, machte Erkrankten und Angehörigen Mut und sammelte rund 16.000 Euro Spendengelder für die Parkinsonforschung. 

Morbus Parkinson ist längt keine Alterskrankheit mehr. Rund 350.000 Menschen in Deutschland sind an Morbus Parkinson erkrankt. 10 % der Erkrankten sind bei der Diagnose unter 40 Jahre alt. Die Zahl der Erkrankten wird sich in den nächsten Jahren verdoppeln, so Experten. 

Hintergrund-Information zur Hilde-Ulrichs-Stiftung: 

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, ist bundesweit eine wichtige Anlaufstelle, bei der Patienten mit Morbus Parkinson eine unabhängige Beratung sowie wesentliche Informationen zum Umgang mit der Krankheit erhalten. Die Stiftung ist die erste private Stiftung in Deutschland, die die Erforschung nichtmedikamentöser Behandlungsmethoden bei Morbus Parkinson fördert. Eine der Stiftungsaktivitäten ist die Vergabe eines mit 10.000 € dotierten Forschungspreises alle zwei Jahre. Darüber hinaus unterstützt sie wissenschaftliche Studien und leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um mit der Krankheit mobil zu bleiben.

(Quelle: Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung)

FlorstadtHilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung

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60554 Frankfurt am Main

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