Stiftungsprofil

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Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensbedrohlich und lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Ambulant vor stationär

Damit die Familien in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können, werden sie von den unterschiedlichen Ambulanten Diensten der Stiftung individuell unterstützt.
1997 nahm der bundesweit erste ambulante Kinderhospizdienst seine Arbeit auf. Seitdem entstand in Berlin und Brandenburg verschiedene ambulante Dienste.
In der Vergangenheit konnten so 500 bis 600 Familien pro Jahr in Berlin und Brandenburg begleitet werden.

Kinderhospiz Sonnenhof

Im Sonnenhof, dem stationären Kinderhospiz der Stiftung in Berlin-Pankow, werden erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien seit 2002 in Krisensituationen, im Rahmen der Entlastungspflege und in der letzten Lebensphase gepflegt. Dafür stehen zwölf Zimmer für unsere Gäste und fünf Appartements für ihre Familien bereit.
Im Gegensatz zu Hospizen für Erwachsene, die ihren Gästen nur für die letzte Lebensphase offenstehen, unterstützt die Arbeit der Kinderhospize die gesamte Familie des lebensverkürzend erkrankten Kindes ab Diagnosestellung.
Besonders bei Kindern ist es häufig schwierig, eine endgültige Diagnose zu stellen und auch eine definitive Einschätzung der Lebenserwartung zu geben. Durch die Gewissheit, dass die Erkrankung tödlich verlaufen wird – mit guten, aber oft auch kritischen Phasen – ist die gesamte Familie einer permanenten Belastung ausgesetzt.
Die Erholung der Eltern und die Zuwendung für die Geschwister kommen durch die intensive Pflege des Kindes zu Hause oft zu kurz.
Eine individuelle Beratung ist bei uns jederzeit möglich, damit jede Familie den für sie passenden Weg finden kann.
Der Pflegesatz im Sonnenhof orientiert sich an § 39 a SGB V, der stationäre und ambulante Hospizleistungen regelt. Diese festgelegten Tagessätze reichen jedoch bei weitem nicht aus, um die Kosten zu decken.

Nachsorgehäuser Irmengard-Hof & Rosemarie-Fuchs-Haus

Zu einer ganzheitlichen Betreuung der Familien bietet die Björn Schulz Stiftung zwei Nachsorgehäuser an. Das Rosemarie-Fuchs-Haus an der Nordsee und den Irmengard-Hof am Chiemsee.

Der Irmengard-Hof bietet neben individuellen Familienaufenthalten auch die Möglichkeit von Gruppenreisen für erkrankte Kinder und ihre Geschwister, damit sie wieder zusammenfinden können. Aber auch verwaiste Eltern und Geschwister können hier zur Nachsorge anreisen. Zusätzlich kann der Hof auch von sozialen Einrichtungen und Eltern-Selbsthilfevereinen als Seminarhaus gebucht werden.

Das Haus hat 24 gemütliche Doppel- und Familienzimmer, sechs weitere Zimmer haben eine Pflegeausstattung. Zudem gibt es ein großes Pflegebad. Neben dem Gewölbesaal, der als großer Aufenthaltsraum dient, gibt es eine große Gemeinschaftsküche. Platz zum spielen und Toben bietet der riesige Löwensaal im ehemaligen Heuboden. Zudem gibt es themenbezogene Gemeinschaftsräume, in die man sich auch für ein ruhiges Gespräch zu rückziehen kann und verschiedene kleine Küchen, in denen Familien auch für sich kochen können.

„Unser Klostergut stand viele Jahre leer. Die neue Nutzung ist ganz im sozialen Sinne der Benediktinerinnenabteil“, so Äbtissin Johanna vom dortigen Benediktinerinnenkloster.

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu gehen, sondern den Tagen mehr Leben.“ Cicely Saunders (Begründerin der modernen Hospizbewegung)

„Die Björn Schulz Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern schnell und unbürokratisch zu versorgen und sie zu begleiten. Den schon schwer belasteten Familien entstehen dafür keine Kosten. Wir begleiten sie ab der Diagnosestellung, während des oft langen Krankheitsverlaufes und über den Tod des Kindes hinaus.
Für diese Arbeit sind wir dringend auf Spenden angewiesen“
, sagt Bärbel Mangels-Keil, Vorständin der Björn Schulz Stiftung. „Uns geht es darum, die verbleibende Lebenszeit so schön wie möglich zu gestalten und den Familien gemeinsam eine Zeit voller Leben zu ermöglichen.“
Die Björn Schulz Stiftung erhielt am 1. 2006 das DZI-Spendensiegel, das ihr die nachprüfbare, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Mittel unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften bescheinigt. Dieses Spendensiegel wird jährlich neu beantrag, überprüft und genehmigt.


Stationäres Angebot der Björn Schulz Stiftung

  • Der Sonnenhof – Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Ambulante Angebote der Björn Schulz Stiftung

  • Ambulanter Kinderhospizdienst – Ausbildung und Einsatz ehrenamtlicher Familienbegleiter für Kinder und Jugendliche
  • KinderPaCT Berlin – Spezialisierte Ambulante Pädiatrische Palliativversorgung
  • Sozialmedizinische Nachsorge
  • Ambulante Familiäre Hilfen
  • Geschwisterangebote
  • Familienunterstützender Dienst
  • Trauerangebote für Erwachsene und Kinder

Nachsorgehäuser der Björn Schulz Stiftung

  • Die Nachsorgehäuser Irmengard-Hof am Chiemsee und Rosemarie Fuchs an der Nordsee

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Neuigkeiten

  • 09. Sep

    Der Irmengard-Hof in Gstadt feiert zehnjähriges Bestehen Montag, 09. September 2019

    Der Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung in Gstadt feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem großen Familienfest, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Am Sonntag, 29. September 2019, öffnet das …

Veröffentlichungen

  • 24. Sep

    Magdalena Neuner und ihr Herzensprojekt Dienstag, 24. September 2019

    Im Exklusiv-Interview spricht die zwölffache Weltmeisterin so offen wie noch nie über die schwerste Zeit in ihrem Leben. Als Botschafterin der Björn Schulz Stiftung engagiert sie sich seit 2012 für erkrankte Kinder und Jugendliche.

  • 28. Apr

    Björn Schulz Stiftung: Für eine Zeit voller Leben Sonntag, 28. April 2019

    Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrank-ten Kindern, Jugend lichen und jungen Erwachsenen.

Kontakt

Björn Schulz Stiftung
Wilhelm-Wolff-Str. 38
13156 Berlin

info@bjoern-schulz-stiftung.de
Tel.: +49 30 398 998 50
Fax: +49 30 398 998 99
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Ansprechpartner


Bärbel Mangels-Keil
Vorstand

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