Stiftungsprofil

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Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder

Wer wir sind

Die Stiftung wurde 1994 vom Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ gegründet, um die Ursachen für Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu erforschen und die pädiatrische Therapieforschung zu intensivieren. Ziel ist es, Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern und bessere Möglichkeiten der Diagnostik maligner Erkrankungen zu entwickeln – Helfen, gesund zu werden und die Hoffnung auf ein gesundes Leben stärken.

Heute arbeiten mehr als 60 wissenschaftliche Mitarbeiter im Dr. Petra Joh-Haus. 2005 konnte das Forschungshaus durch den Nachlass der Namensgeberin errichtet werden, 2011 erfolgte eine Erweiterung der Laborflächen um 230 m². Das Forschungshaus beherbergt mehrere Arbeitsgruppen – das 2010 gegründete Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie unter der Leitung von Prof. Dr. Simone Fulda sowie das Interdisziplinäre Labor, das unter der Leitung von Prof. Dr. Jindrich Cinatl seit 2005 im Forschungshaus ist. Die Stiftung unterstützt und ermöglicht diese Strukturen, indem sie die entsprechende räumliche und sachliche Ausstattung bereitstellt.

Interdisziplinäres Labor für Pädiatrische Tumor- und Virusforschung

Unter der Leitung von Prof. Dr. Jindrich Cinatl erforscht die Arbeitsgruppe die Entstehung, Überwindung und Therapie von Chemoresistenzen bei Tumoren. Über Jahre ist eine einmalige Sammlung chemoresistenter Tumorzellen entstanden (Resistant Cancer Cell Line Collection, RCCL). Die Daten haben maßgeblich dazu beigetragen, Valproinsäure als Therapeutikum für Kinder und Erwachsene in der Klinik einzuführen. Ein weiterer Durchbruch gelang mit der Identifizierung eines Schlüsselproteins (SAMHD1) als Resistenzfaktor in der Therapie von Leukämien. Die Daten wurden 2016 in der angesehenen Zeitschrift „Nature Medicine“ zuerst online publiziert und ebenfalls als Patent angemeldet und veröffentlicht (EP 3163302 A1). Zudem beschäftigt sich die Gruppe u.a. mit antitumoralen und antiviralen Wirkstoffen und dem Einfluss des humanen Zytomegalievirus bei der Progression von Krebserkrankungen.

Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie

Das Institut, dessen Leitung Prof. Dr. Simone Fulda innehat, konzentriert sich auf die Erforschung von Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Krebserkrankungen bei Kindern. Über Grundlagenforschung werden innovative Therapiestrategien entwickelt, die nach Modell-Tests in eine klinische Anwendung überführt werden. Dank der engen Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Johann Wolfgang Goethe-Uniklinikum, dem sogenannten „translationalen Konzept“, ist es möglich, die entwickelten Ansätze in die Praxis zu übertragen und wichtige Synergien zu nutzen.

Gründungsdatum

1994

Schwerpunkte

  • Wissenschaft und Forschung

Wirkungsregionen

National und international

Wirkungsform

Operativ und fördernd

Rechtsform

Stiftung des bürgerlichen Rechts

Mitarbeiter

1-5

Vorstandsmitglieder

Dr. Jürgen Vogt
Winfried Blankenburg
Uwe Menger
Heike Dommsch
Prof. Dr. Josef Pfeilschifter

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60528 Frankfurt am Main

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Fax: +49 69 678665 94
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Geschäftsführer
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Arbeitsschutz/Wissenschaftsmanagement
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