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Der Atem ist der Ursprung unseres Lebens. Schützen wir ihn.

15. März 2019 | Gesundheit
Foto: © Sergey Nivens / Fotolia

Einatmen. Ausatmen. Im Grunde so einfach. Doch Millionen Menschen ringen täglich nach Luft. Sie leiden an einer Lungenerkrankung, die ihnen die Luft zum Atmen raubt – jeder Atemzug wird zur Qual.

Jeden Tag sterben in Deutschland über 300 Menschen an einer Lungenerkrankung

Erkrankungen der Lunge und der Atemwege sind laut WHO die zweithöchste Todesursache weltweit. Und die Zahl der Neuerkrankungen steigt. So leidet beispielsweise mittlerweile jedes zehnte Kind an Asthma, das sich bisher nur schwer mit Sicherheit diagnostizieren, geschweige denn wirksam therapieren lässt. Auch chronische Lungenkrankheiten wie Lungenkrebs, Mukoviszidose, Lungenfibrose oder COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) sind kaum behandelbar und in ihrem Verlauf oft tödlich. Da die Forschung auf diesem Gebiet leider noch in den Kinderschuhen steckt, ist die Medizin derzeit lediglich in der Lage, Symptome zu lindern. Eine vollständige Heilung – ohne lebensrettende Transplantation – ist nahezu ausgeschlossen.

Stellen Sie sich vor, Sie halten sich beim Joggen die Nase zu und müssten durch einen Strohhalm atmen

So fühlen sich Betroffene Tag für Tag. Ein Alltag ohne Sauerstofftherapie ist für sie undenkbar. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als einmal tief durchzuatmen. Und nicht nur erwachsene Raucher sind betroffen: Frühgeborene haben beispielsweise ein erhöhtes Risiko an der chronischen BPD (Broncho-pulmonale Dysplasie) zu erkranken. Sie beginnen ihr kleines Leben mit Atemnot, ohne Chance auf Heilung. Nur dank intensiver Forschungsarbeit ist es möglich, verlässliche Diagnoseverfahren zu entwickeln, um den kleinen Patienten mit einer gezielten Behandlung das selbstständige Atmen zu ermöglichen und ihnen den Weg zu einer gesunden Entwicklung und einem aktiven Leben zu ermöglichen.

Gezielte Forschung rettet Leben

Für vielversprechende Forschungsprojekte wie diese, die dem Patienten direkt und schnell zugute kommen, fehlen oftmals die nötigen Mittel. Doch ohne wissenschaftlichen Fortschritt keine Heilung. Daher setzt sich AtemWeg mit aller Kraft für die Lungenforschung ein. Dabei fördert AtemWeg gezielt innovative Forschungsprojekte und vielversprechende Nachwuchswissenschaftler, um Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten zu verbessern und so den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurückgeben zu können.

Kaum jemand weiß etwas über Lungenkrankheiten, deren Ursachen und den Schutz davor

Wussten Sie, dass jeder achte Europäer an einer Lungenerkrankung sterben wird? Oder dass die Gesamtkosten, die durch Lungenerkrankungen in der EU verursacht werden sich auf 380 Milliarden Euro belaufen? Dass Lungenkrebs für 20 % aller Krebstodesfälle in Europa verantwortlich ist? Wenn Sie das zum ersten Mal hören, sind Sie nicht allein – die meisten Menschen wissen kaum etwas über COPD, Mukoviszidose, Lungenfibrose oder Lungenhochdruck (Pulmonalarterielle Hypertonie). AtemWeg hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Menschen durch Aufklärungs- und Präventionsprojekte für ihr empfindlichstes Organ zu sensibilisieren. Durch einen gesünderen Lebensstil oder eine frühe Diagnosestellung lassen sich die meisten Erkrankungen vermeiden, beziehungsweise abfedern.

Nur mit vereinten Kräften ist es möglich, sich der Krankheit entgegenzustellen

Jeder Euro zählt im Kampf für unsere Lunge. Nur dank der großzügigen Unterstützung unserer Spender, Kooperationspartner und Zustifter ist es möglich, Lungenerkrankungen zu erforschen und zu heilen. Nur so schenken wir den Menschen das Wertvollste, das wir haben: Freie Luft zum Atmen.

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