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Gemeinschaft ist ein menschliches Grundbedürfnis und Kooperation der Schlüssel zum Erfolg

26. November 2018 | Magazin
Foto: © Frank Vinken

Stiftungsnetzwerk Ruhr: Stiftungsführer Magazin Nordrhein-Westfalen (Nr. 11)


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Gemeinschaft ist ein menschliches Grundbedürfnis und Kooperation der Schlüssel zum Erfolg. Diese Wahrheiten gelten auch für Stiftungen. Gemeinsam können wir noch mehr in unserer Stadt und Region bewegen. Durch Vernetzung lernen Stiftungen mit- und voneinander. Durch Kooperation gelingt die Gestaltung einer Region besser und wirkungsvoller. Diese Erkenntnis liegt dem Stiftungsnetzwerk Ruhr zugrunde. 

Bundesweit bestehen bereits einige regionale Stiftungsnetzwerke. Nur im Ruhrgebiet, das eine vielfältige und reiche Stiftungslandschaft besitzt, fehlte bisher ein gemeinsames Forum. 50 Stiftungen aus der Region Ruhr haben daher am 22. November 2016 im historischen Festsaal der Essener Philharmonie die Gründung eines regionalen Stiftungsnetzwerks beschlossen und damit den Grundstein für eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit von Stiftungen aus dem gesamten Ruhrgebiet gelegt. In Zukunft soll das Netzwerk die zentrale Plattform sein, auf der Stifterinnen und Stifter sowie weitere Akteure aus dem Stiftungsbereich ihre Erfahrungen austauschen können. 

Menschen gründen eine Stiftung, weil sie etwas verändern möchten oder weil sie die Zukunft besser machen wollen. Sie machen sich stark für gesellschaftlichen Wandel, Bildung, Kunst, sozialen Frieden und Solidarität oder fördern Wissenschaft und Forschung. Im Ruhrgebiet gilt es Missstände zu benennen, Potenziale zu fördern und den rauer werdenden Diskurs über unsere Werte mitzugestalten. Genau diesen Mut wollen wir mit dem Netzwerk anregen, fördern und bündeln. Wenn wir alle „über den eigenen Tellerrand schauen“ und die Grenzen unserer Perspektiven und Möglichkeiten überwinden, können wir gemeinsam klarer das große Ganze sehen. Und hier können wir als Netzwerk, mit der Stimme vieler regionaler Stiftungen, sicherlich Veränderungen anstoßen. 

Wir alle arbeiten an einer besseren Gesellschaft, und das können wir gemeinsam viel effektiver tun, denn die Probleme unserer Region enden nicht an den jeweiligen Stadtgrenzen. Unsere Aufgabe als Stiftergemeinschaft ist es auch, Bürger zu beteiligen, Ideen und Projekte weiterzuentwickeln und die besten Ergebnisse auf andere Städte zu übertragen. Die Mitglieder sehen in der Vernetzung die Chance, mehr über die gesellschaftlichen Herausforderungen in der Region Ruhr und die Aktivitäten anderer Stiftungen zu erfahren, hieraus zu lernen und neue Anregungen für ein Engagement in dieser Region zu erhalten. Vernetzung ist mehr denn je notwendig, wenn wir heutigen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen möchten. Wenn wir einander besser kennen, können wir viele Gemeinsamkeiten entdecken, uns in Projekten ergänzen und sehr viel voneinander lernen – große und kleine Stiftungen gleichermaßen! 

Das Netzwerk soll alle Ruhrgebietsstädte umspannen! Egal, ob lokale Bürgerstiftung oder „großer Tanker“ mit globalen Projekten – jede Stiftung, unabhängig von Fördervolumen und Förderzwecken, ist gefragt und kann sich in das Netzwerk einbringen. Ganz bewusst wurde keine Rechtsform für das Netzwerk gewählt, denn wir wollen uns auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam Austausch und Wirken ermöglichen. 

Um Menschen zusammenzubringen, braucht es Weichensteller. Wie das Stiftungsnetzwerk Ruhr bietet auch das Magazin Stiftungsführer allen Stiftungen der Region eine wichtige Kommunikationsplattform und fördert den Austausch. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der aktuellen Ausgabe und dass Sie spannende Impulse, Inspiration und neue Perspektiven gewinnen.

Die Mitglieder des Stiftungsnetzwerks Ruhr

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